Wiley startet neues Open Access »Geoscience Data Journal«

Der Wiley-Verlag hat in Zusammenarbeit mit der Royal Meteorological Society eine neue Open Access Zeitschrift für geowissenschaftliche Forschungsdaten an den Start gebracht. Im »Geoscience Data Journal« sollen kurze data papers publiziert werden, die via DOI auf geowissenschaftliche Datensätze in »etablierten« Datenzentren verlinken. Die Beiträge werden unter einer Creative Commons-nc-by-Lizenz veröffentlicht, die eine kommerzielle Nutzung ausschließt und die Nennung der Urheber verlangt.
Neben der Zitierfähigkeit der Daten soll ein Peer-Review-System Anreize für Wissenschaftler zur Veröffentlichung ihrer Daten geben.

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Archivierung komplexer Daten

Ein Artikel im JODI beleuchtet die Datendienste und die Archivierung komplexer Daten an der Universität New Mexico. Mehrere Testfälle zeigen, dass eine reine Erhaltung auf der Bitlevel-Ebene für die Archivierung ungeeignet ist und die produzierten Datenmengen relativ intensive Pflege benötigen. Als problematisch wird die momentan benutzte Lösung auf Basis von DSpace mit XFDU als Metadatenformat eingestuft, da sie mit einem Testfall aus 500GB Daten, verteilt über eine halbe Million Dateien, Probleme bekommt. Mit einer neuen Lösung – basierend auf Fedora, Drupal und Apache Solr – wird sich die Situation bessern, und es ergeben sich Synergien mit der Community.

 

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EWIG auf EGU 2012

Geoscience Data: Defining Policies and Workflow Tools for
Long-term Storage of Continuously and Temporarily Collected Data -
in the session -Data Assimilation and Data Publishing in Geosciences- the project EWIG was presented at the EGU 2012. It was a short but innovative session and it shows the different activities on the subject of data management.
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Nachtrag zu “The Costs and Benefits of Keeping Knowledge”

Ein kurzer Bericht und die Präsentationen zum Knowledge Exchange Workshop “The Costs and Benefits of Keeping Knowledge” (11.06.2012 in Kopenhagen) sind jetzt über die Webseiten von Knowledge Exchange verfügbar. Weiter …

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Fragen zum Umgang mit XML-Schema in der Langzeitarchivierung

Im Sinne einer internationalen Standardisierung ist es oft sinnvoll ein
XML-Dokument gegen ein XML-Schema zu validieren auf das mit einer URL
referenziert wird. Bei der Überführung in ein Archiv und bei der
Formatvalidierung mit JHOVE kann es dabei zu Problemen kommen, deren
Lösung einige prinzipielle Fragen zur Langzeitarchivierung von
XML-Dokumenten aufwirft.

Knight, S. (2012), A Short Story about XML Schemas, Digital Preservation
and Format Libraries, Int. J. Digit. Curat., 7(1), 72–80,
doi:10.2218/ijdc.v7i1.215.

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Migration von Metadaten

Wenn Softwaresysteme über Jahre existieren, gibt es ja früher oder später meist Probleme. Einfach weil es gewisse Standards und Technologien vor ein paar Jahren noch nicht gab, neue Features hinzukamen, die Programmierer wechselten oder ein zugrunde- liegendes System alterte und ersetzt werden musste. Eigentlich verbringt man auf längere Sicht sehr viel Zeit mit Wartung bei explodierenden Kosten. Um diesem Problem aus dem Weg zu gegen, setzen wir im GFZ auf eSciDoc.

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Bibliographie zum Thema Digital Curation

Charles Bailey Jr. hat eine aktuelle Version der umfangreichen Bibliographie zum Thema Digital Curation auf seiner Webseite http://digital-scholarship.org/ veröffentlicht (Digital Curation Bibliography: Preservation and Stewardship of Scholarly Works). Ältere und aktuelle englischsprachige Literatur bis 2011 ist hier auf rund 100 Seiten zusammengestellt, jeweils getrennt nach Themenbereichen wie Urheberrecht, Metadaten, Projekte und Services.

Book Cover "Digital Curation Bibliography"

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Knowledge Exchange Workshop “The Costs and Benefits of Keeping Knowledge”

Am 11.06.2012 fand im Rahmen der Norbib-Konferenz in Kopenhagen ein Knowledge Exchange Workshop “The Costs and Benefits of Keeping Knowledge” statt. Auf diesem Workshop wurden verschiedene Kostenmodelle für die Langzeitarchivierung von digitalen Objekten, insbesondere von Forschungsdaten, vorstellt. Der Workshop war international hochkarätig besetzt und es wurde engagiert diskutiert.

Im einzelnen vorgestellt und diskutiert wurden folgende Modelle:

In den Diskussionen und im Abschlussplenum des Workshops wurde deutlich, dass es noch Entwicklungsbedarf im Bereich einer einheitlichen Terminologie für Kostenmodelle in der digitalen Langzeitarchivierung gibt. Denkbar wäre ein Pendant zum OAIS-Referenzmodell zu schaffen und so Kostenmodelle leichter miteinander vergleichbar zu machen. Auf diese Weise standardisierte Modelle können mit verschiedenen Datensätzen zu Kosten getestet und evaluiert werden.

Die Projekte, die sich bisher mit den Kosten der digitalen Langzeitarchivierung auseinandergesetzt haben, waren fast ausschließlich bei “Gedächnisorganisationen”, wie z.B. Bibliotheken und Archiven, angesiedelt. Bisher wenig beachtet wurde dabei bislang die Perspektive der Forschungsprojekte und -institutionen und damit auch die Frage, wo die Mittel für die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus von Forschungsdaten her kommen könnten.

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Dp4lib Abschlussworkshop

Am 21. Mai fand in Frankfurt der vorläufige Abschlussworkshop des DP4lib Projektes statt. Warum ‘vorläufig’ erzähle ich später.

Zunächst gab es durch Herrn Schmitt von der DNB einen allgemeinen Rundgang durch die Genese von DP4lib als Nachfolgeprojekt von kopal, dem ‘kooperativen Aufbau eines Langzeitarchivs digitaler Informationen’. Ziel von DP4lib war die ‘Organisatorische und technische Weiterentwicklung der kopal-Lösung zu einem integrierten Dienst zur kommissarischen Langzeitarchivierung digitaler Daten’. Der Titel ist noch ein kleines bißchen sperriger als unserer finde ich.

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LTA Dienst am DKRZ eingerichtet

Die “Long Term Archiv” Speicherung von Klimamodelldaten wird als neuer Dienst am DKRZ angeboten. Die Überführung von Daten in den LTA-Bereich erfordert mehrere Schritte, bei denen die Nutzer des Dienstes mit dem Serviceanbieter interagieren. Der genaue Ablauf des Protokolls wird in der Anleitung dazu beschrieben. Siehe unter …
LTA Storage
Die Dokumentation des Publikationsprozesses erfolgt mit ATARRABI, dazu siehe …
CERA-Atarrabi

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