XML-Metadaten in der Langzeitarchivierung

Fragen zum Umgang mit XML-Schema wurden auf diesem Blog in einem Post von Jens ja schon thematisiert. Der verlinkte Artikel beschrieb Probleme bei der Validierung von XML-Dateien aus der DMZ eines Firmennetzwerks heraus. Netzwerkregeln, die Hackern das Leben schwer machen sollten, verhinderten die Validierung von XML-Daten des Langzeitarchivs.

Kürzlich verursachte eine nachträgliche Berichtigung (DIF/Summary/Abstract ist Pflicht geworden) am Schema des GCMD DIF  in der Version 9.8.2 Probleme mit unserer DOIDB. Die Probleme lagen hier ähnlich – unsere Metadaten, die u.a. als DIF im XML-Format vorgehalten werden, ließen sich plötzlich nicht mehr validieren. Für die Langzeitarchivierung werfen solche Ereignisse die Frage auf, ob man zur Validierung benötigte Schema-Dateien nicht generell mit im Archiv speichern sollte?

XML-Schema definiert Datenformate in XML für XML. In unserem Fall hat sich also das Datenformat der Metadaten geändert, und diese Änderung war außerhalb unseres Einflussbereichs und wäre auch außerhalb des Einflussbereichs eines Archivs gewesen. Sind nun Konvertierungen der Metadaten einfach eine Aufgabe des Archivs, oder brauchen wir Schema-Registries für beschreibende Metadaten in der Langzeitarchivierung?

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