Knowledge Exchange Workshop “The Costs and Benefits of Keeping Knowledge”

Am 11.06.2012 fand im Rahmen der Norbib-Konferenz in Kopenhagen ein Knowledge Exchange Workshop “The Costs and Benefits of Keeping Knowledge” statt. Auf diesem Workshop wurden verschiedene Kostenmodelle für die Langzeitarchivierung von digitalen Objekten, insbesondere von Forschungsdaten, vorstellt. Der Workshop war international hochkarätig besetzt und es wurde engagiert diskutiert.

Im einzelnen vorgestellt und diskutiert wurden folgende Modelle:

In den Diskussionen und im Abschlussplenum des Workshops wurde deutlich, dass es noch Entwicklungsbedarf im Bereich einer einheitlichen Terminologie für Kostenmodelle in der digitalen Langzeitarchivierung gibt. Denkbar wäre ein Pendant zum OAIS-Referenzmodell zu schaffen und so Kostenmodelle leichter miteinander vergleichbar zu machen. Auf diese Weise standardisierte Modelle können mit verschiedenen Datensätzen zu Kosten getestet und evaluiert werden.

Die Projekte, die sich bisher mit den Kosten der digitalen Langzeitarchivierung auseinandergesetzt haben, waren fast ausschließlich bei “Gedächnisorganisationen”, wie z.B. Bibliotheken und Archiven, angesiedelt. Bisher wenig beachtet wurde dabei bislang die Perspektive der Forschungsprojekte und -institutionen und damit auch die Frage, wo die Mittel für die verschiedenen Phasen des Lebenszyklus von Forschungsdaten her kommen könnten.

This entry was posted in Forschungsdaten, Langzeitarchivierung, Veranstaltungen and tagged , , . Bookmark the permalink.

One Response to Knowledge Exchange Workshop “The Costs and Benefits of Keeping Knowledge”

  1. Pingback: Nachtrag zu “The Costs and Benefits of Keeping Knowledge” |